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Alleanza Cattolica
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Dr. Bruto Maria Bruti*, Homosexualität: Laster oder biologische Programmierung? (I), in Vobiscum. Publikationsorgan des Erzbistums Vaduz, 3/1, Schellenberg (Liechtenstein) 2001: 22-28
Homosexualität: Laster oder biologische Programmierung? (I) Dr. med. Bruto Maria Bruti
Die Diskussion um die Gleichberechtigung homosexueller Paarbeziehungen mit der Ehe ist gegenwärtig voll im Gang. Einige Befürworter der Gleichstellung von Homosexualität und Heterosexualität begründen ihren Anspruch mit der Hypothese, daß Homosexualität nicht anders als Heterosexualität Ausdruck einer biologischen, natürlichen Veranlagung des Menschen sei. Dieser Behauptung geht der erste Teil des vorliegenden Beitrages nach. Der zweite Teil wird die Homosexualität unter theologischer und pastoraler Rücksicht beleuchten.
Die Hypothese der biologischen Programmierung Der homosexuelle amerikanische Biologe Simon LeVay, Gründer des Institute of Gay and Lesbian Education, hat eine Theorie ausgearbeitet, dergemäß das homosexuelle Verhalten kein ungeordnetes Verhalten wäre, ein Ergebnis von ungeordneten Gewohnheiten, die jemand übernommen hat, sei es dadurch, daß er sie erlitten oder frei gewählt hat, sondern ein angeborener biologischer Zustand, genauer, das Ergebnis einer Programmierung" im Gehirn. Die Hypothese von Simon LeVay sagt, daß der dritte Zwischenkern des vorderen Hypothalamus kurz INAH3 genannt bei Männern größer sei als bei Frauen und bei Homosexuellen und daß dieser Nucleus bestimmend sein könnte für das Entstehen sexuellen Verhaltens (1). William Byne, Psychiater am Institut für Psychiatrie des Bundesstaates New York und Forscher am Albert-Einstein-College für Medizin an der Yeshiva Universität in New York (an dem er die Gehirnstruktur des Menschen und der anderen Primaten studiert sowie die Weise, in der die biologischen und sozialen Faktoren zusammen auf das Verhalten einwirken), hebt vor allemdie Tatsache hervor, daß die Untersuchung von Simon LeValey "bisher nicht wiederholt worden [ist], und erfahrungsgemäß kann man solche neuroanatomische Befun- de am Menschen oft nicht reproduzieren" (2). In der Tat haben Vorgehensweisen, die denjenigen ähnlich sind, die von Simon LeVay gebraucht wurden, um die Nuklei zu identifizieren, schon früher die Forscher auf falsche Fährten geführt (3). William Byne betont, daß von den vielen vermuteten, in den letzten hundert Jahren vorgebrachten Unterschieden im menschlichen Gehirn, die geschlechtsspezifisch sein sollen, nur eine wirklich systematisch nachprüfbar ist: "Die Hirngröße variiert mit der Körpergröße, und Männer haben deshalb im Durchschnitt ein wenig größere Gehirne als Frauen" (4). Ferner kann die Hypothese von Simon LeVay über die biologischen Mechanismen zur Erklärung des homosexuellen Verhaltens beim Mann das sexuelle Verhalten der Lesben nicht erklären und noch weniger das Verhalten der erwachsenen Bisexuellen, und sie kann gewiß nicht verallgemeinert und ausgedehnt werden (5), um das Verhalten in den verschiedenen Formen von sexueller Abirrung und Perversion zu rechtfertigen. Diese Hypothese kann auch ein anderes Faktum nicht erklären, das ihre deterministische Logik als unbegründet erweist: Wenn die homosexuelle Person sich geeigneten psychologischen Therapien unterziehen will, kann sie zu einer vollständigen Heilung gelangen. Gemäß der klinischen Erfahrung des holländischen Psychiaters Gerard J.M. van den Aardweg, der zu den größten Erforschern der Homosexualität zählt, ist die Heilung in 30% der Fälle total, in den anderen Fällen, in denen eine Gewohnheit zu homosexuellen Kontakten neurotisch-zwanghaften Typs vorherrscht, ist es möglich, die emotionalen Impulse abzuschwächen und zu kontrollieren. Der holländische Wissenschaftler hat auch festgestellt, daß die homosexuellen Patienten, die ihren religiösen Glauben auf positive Weise leben, eine höhere Chance zu einer radikalen Änderung haben, da die Sakramentenpraxis insbesondere die Beichte , die Hoffnung, die Demut, die Nächstenliebe eine antineurotische Wirkung haben (6) Der Hypothalamus ist eines der zentralen Elemente des sogenannten Limbischen Systems und ist umgeben von anderen subkortikalen Strukturen wie der präoptischen Region, dem Epithalamus, dem Hippocampus, der Amygdala usw. John C. Eccles, Nobelpreisträger für Neurophysiologie, erklärt, daß das Limbische System eine spezielle Rolle bei der emotionalen Erfahrung und auch beim Speichern von Erinnerungen spielt (7). Die präfrontalen Systeme und das Limbische System stehen in reziproker Bezieh- ung miteinander und besitzen die Mög-lichkeit für endlose schleifenartige Wechselwirkungen. So kann die Person mit Hilfe des präfrontalen Kortex in der Lage sein, einen kontrollierenden Einfluß auf die Emotionen, die vom Limbischen System erzeugt werden, auszuüben (8). Dies erklärt, wie psychische Arbeit" einen bedingten Reflex mittels einer gegensätzlichen Konditionierung hemmen und löschen kann: ein neuer Lernprozeß bildet andere Erinnerungsengramme, die mit Belohnung und Bestrafung anders gekoppelt sind. Ein weiterer Einwand gegen die Hypothese von Simon LeVay ist, daß die imLimbischen System und besonders im Hypothalamus erzeugte emotionale Färbung der bewußten Erlebnisse durch eine neue emotionale Färbung ersetzt werden kann, was über die Projektionen zum Prä- frontallappen der Kontrolle und der Programmierung des bewußten Denkens unterworfen ist. Des weiteren soll man den von der psychosomatischen Medizin erbrachten Beweis dafür nicht vergessen, daß der Einfluß der Seele auf den Leib derart ist, daß psychische Veränderungen somatische Korrelate haben können, zuerst funktioneller, dann nach und nach auch organischer Art mit morphologischen Veränderungen. Einige der auffälligsten Beispiele des Einflusses, den psychische Faktoren auf den Organismus haben können, werden außer durch die Arbeiten des russischen Physiologen Ivan Petrovic Pawlow über die bedingten Reflexe geliefert durch die hysterischen Phänomene, durch die Anästhesie mittels Hypnose, durch die psychophysischen Entspannungsmethoden mittels psychischer Konzentration und Suggestion und durch die Arbeiten von Walter Bradford Cannon über die Funktion der Emotionenen in bezug auf die endokrinen und metabolischen Aktivitäten. Während viele Naturwissenschaftler im 19. Jahrhundert nur den organischen Aspekt sahen, neigt man heute dazu, den Menschen als ganzen zu studieren, als Einheit von Leib und Geist. Das menschliche Verhalten geht hervor aus der Beziehung und Wechselwirkung zwischen Erkenntnis und Willen, zwischen Lernen und Deutung der Ereignisse, zwischen somatischen Prozessen und Vorkommnissen in der Umwelt (9) Marcello Perrotta vom Institut für Sexualkunde in Florenz erinnert daran, daß gerade die Neurobiologie die Hypothese als begründet erachtet, daß das Verhalten und die Umwelt die Gehirnstrukturen formen und verändern können, indem sie einige anatomische Unterschiede vergrößern oder verringern. Deshalb könnte es durchaus sein, daß das verringerte Volumen eines kleinen hypothalamischen Kernes nicht die Ursache des homosexuellen Verhaltens ist, sondern die Folge davon (10). William Byne zitiert eine Arbeit von Manfred Gahr, der am Max-Planck-Institut tätig ist. Gahr hat mit einer ähnlichen Zellfärbemethode, wie sie LeVay anwandte, den Kern von Kanarienvögeln untersucht, der für den Gesang wichtig ist, und dabei saisonale Veränderungen der Größe festgestellt.Versuche mit spezifischeren Färbemethoden ergaben jedoch keine Veränderung der Größe; Gahr vermutet deshalb, daß saisonale Hormonschwankungen, die die Eigenschaften der Nucleuszellen verändern, auch den Befund der Färbung mit der weniger spezifischen Methode verändert haben können (11). William Byne bemerkt zudem, daß die Arbeit von Simon LeVay unzuverlässig ist, weil alle Gehirne homosexueller Männer von Patienten stammen, die an AIDS litten und beim Tod einen erniedrigten Testosteronspiegel aufwiesen, möglicherweise aufgrund dieser Krankheit oder der durchgeführten Therapien (12). Eine Untersuchung von Deborah Commins und Pauline Yahr von der Universität Karlifornien in Irvine unterstützt diese letzte Hypothese. Die beiden Forscherinnen haben bei mongolischen Rennratten Nagetiere, die ein wenig größer sind als Mäuse beobachtet, daß die Dimension einer bestimmten, dem sogenannten sexuell dimorphen Nukleus des präoptischen Areals" (SDN-POA) vergleichbaren Gehirnstruktur sich je nach Testosteronspiegel im Blut ändert (13). Roger A. Gorski und Gary W. Arendash von der University of South Florida haben herausgefunden, daß die Zerstörung des sogenannten SDN-POA beidseits das Sexualverhalten einer männlichen Ratte nicht beeinträchtigt. Der grundlegende körperliche Faktor, der die Differenzierung der Geschlechts-drüsen in männlicher oder weiblicher Richtung bestimmt, ist das genetische Ge-schlecht, es handelt sich um das strukturale Element, das die sexuelle Identität des Leibes bestimmt. Ein Androgendefizit bzw. -überschuß kann vorgeburtlich die normale Entwicklung der äußeren männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsorgane stören. Jungen haben dann mehr oder weniger weibliche Geschlechtsorgane und umgekehrt Mädchen männliche, was oft einen entsprech-enden chirurgischen Eingriff zur Herstellung von normal aussehenden Geschlechtsorganen nötig macht. William Byne berichtet von Untersuchungen über die spätere sexuelle Ausrich- tung solcher Personen. Diese Untersuchungen bestätigen die Gültigkeit des Modells sozialen Lernens. Das sexuelle Verhalten der Personen mit solchen Mißbildungen hängt ab von dem Geschlecht, auf das hin sie von ihren Eltern orientiert werden, und vom Eingriff, wenn er vor dem Alter von drei Jahren vorgenommen worden ist (14). Ruth H. Bleier, Neurobiologin und Feministin, hat festgestellt, daß das sexuelle Verhalten der Frauen mit vermännlichten Geschlechtsorganen nicht mit der vorgeburtlichen Wirkung von Androgenen erklärt werden kann, sondern vom Erlernen der eigenen Identität und von der Deutung abhängt, die sie von ihrer Mißbildung geben (15). Entscheidend gegen die Hypothese, daß Homosexualität allein genetisch bedingt sei, ist eine Untersuchung von J. Michael Bailey von der North-Western University und von Richard C. Pillard von der Boston University. Die Wissenschaftler haben das sexuelle Verhalten von eineiigen Zwillingen untersucht bei denen sämtliche Gene gleich sind und die dieselbe biologische Struktur haben , die darüber hinaus in derselben Familie aufgewachsen sind, in demselben sozialen Umfeld, in einem engen Kontakt miteinander. Die Untersuchung hat gezeigt, daß, wenn einer der Zwillinge homosexuell ist, in etwa der Hälfte der Fälle der andere Zwilling ein normales sexuelles Verhalten aufweist: 48 % der eineiigen Zwillinge, die zusammen aufgezogen worden sind, zeigen ein entgegenge- setztes sexuelles Verhalten, wenn einer der Zwillinge ein homosexuelles Verhalten aufgenommen hat. Das alles zeigt in unmißverständlicher Weise die Wichtigkeit des freien Willens und der Gewohnheiten in der Erzeugung des sexuellen Verhaltens.
Nichtdeterministische Anschauungen Gerard J.M. van den Aardweg betont, daß in den letzten Jahrzehnten vor allem die Anschauungen von Alfred Adler (1917) bestätigt worden sind, welcher als Erster die Homosexualität mit einem Minderwertigkeitsgefühl gegenüber dem eigenen Geschlecht in Verbindung brachte. Die auf praktischer Erfahrung beruhenden Untersuchungen von I. Bieber und T.B. Bieber und von anderen (1962) haben klar gezeigt, daß eine Person, um sich positiv mit ihrergeschlechtlichen Rolle zu identifizieren, eine Wertschätzung für den Elternteil desselben Geschlechts haben muß und sich von ihm geliebt und geschätzt fühlen muß. Solche Untersuchungen haben des weiteren verdeutlicht, daß der erwachsene Homosexuelle jemand ist, der während seiner Jugendjahre schlecht in die Gruppe der Jugendlichen desselben Geschlechts integriert war. Solche Jugenderfahrungen führen die Person dazu, die eigene Situation zu dramatisieren, sich die Zuneigung jener Personen desselben Geschlechts zu wünschen, gegenüber denen sie sich in bezug auf die eigene Geschlechtlichkeit und die eigene Identität minderwertig fühlt und von denen sie sich nicht angenommen oder sogar ausgeschlossen glaubt. Die homosexuelle Neigung entsteht oft durch ein erotisiertes" Bedürfnis nach Zuwendung: Der holländische Psychiater J.L. Arndt sagt, daß im Homosexuellen ein armes, vor unerfüllten Wünschen vergehendes Kind lebt. Gerard J.M. van den Aardweg erklärt, daß die homosexuellen Komplexe geheilt werden können, ihnen aber vor allem mit einer richtigen Erziehung vorgebeugt werden kann und muß. Er sagt, daß eine Jugenderziehung, die die spezifischen Eigenheiten von Mann und Frau eliminieren möchte was typisch ist für den Sozialismus und den revolutionären Feminismus , und der Mangel an mütterlicher und väterlicher Rollenverteilung in der Familie unheilvolle Auswirkungen auf die Psyche des Kindes haben können, indem sie homosexuelle neurotische Komplexe hervorrufen (16). Papst Johannes Paul II. lehrt: Erinnert euch daran, daß unser Glaube, wie der heilige Paulus sagt, sich nicht auf die Weisheit der Menschen gründet und nicht zu verwechseln ist mit der Weisheit dieser Welt (1 Kor 2,5-6). Deshalb wird keine Ideologie ein Postulat anbieten können, welchem, als einer Art Prämisse, die Glaubenslehre unterzuordnen wäre. Im Gegenteil ist es der Glaube, der mit der Weisheit Gottes (1 Kor 2,7) die Ergebnisse der menschlichen Wissenschaften beurteilt, die, wenn sie echt sind, nie im Widerspruch zur Wahrheit des Glaubens stehen können" (17). Die Tradition der Kirche lehrt, daß die praktizierte Homosexualität Taten und freiwillige Hingebung an homosexuelle Gedanken zum Laster der Wollust gehört.Die Wollust besteht im ungeordneten Gebrauch des geschlechtlichen Verlangens, woraus viele andere Übel entstehen, denn die Vernunft und der Willen werden durch sie in schwerer Weise gestört: Es folgen aus der Wollust die Verblendung des Geistes, die Unbeständigkeit, die egoistische Eigenliebe, die Unfähigkeit, die eigenen Leidenschaften zu kontrollieren.
Das Laster Das Laster ist die Gewohnheit, auf moralisch ungeordnete Weise zu handeln. Eine solche Gewohnheit ist die Folge über längere Zeit wiederholter ungeordneter Handlungen; solche vom freien Willen gesetzte Handlungen können bedingt sein durch familiäre und soziale Situationen der Unordnung, die jemand ohne eigene Schuld erfährt oder erleidet, Situationen der Unordnung, die durch die Anhäufung und durch die Konzentration von vielen persönlichen Sünden entstehen (18). In der Psychologie betrachten viele die Homosexualität nur dann als Störung, wenn sie von der betroffenen Person nicht gewollt ist, daß heißt, wenn sie ichdistonisch ist. Pater Bartholomew Kiely S.J., Dozent an der Päpstlichen Universität Gregoriana, betont, daß eine solche Betrachtungsweise nicht wissenschaftlich ist, sondern aus einem psychologischen Relativismus stammt, demgemäß [...] die Befriedigung der von der Person am stärksten empfundenen Bedürfnisse von zentraler Wichtigkeit für deren Verwirklichung als Person [ist]; es gibt kein objektives Kriterium, um zwischen moralisch akzeptierbaren und nicht akzeptierbaren Bedürfnissen zu unterscheiden, sondern alles hängt von den subjektiven Bevorzugungen der einzelnen Person ab" (19). Bei einer solchen relativistischen Sicht kann es keine objektive Betrachtung der Homosexualität geben, ihre Betrachtung ist dann von subjektiver Art: Wenn sich jemand durch homosexuelle Akte befriedigt fühlt, ist er als normal zu betrachten. Es ist, als ob man sagte: Wenn sich der Drogenabhängige oder der Alkoholiker durch die Droge beziehungsweise durch den Alkohol befriedigt fühlen, dann sind sie als normal zu betrachten und auf dem Fortgang ihres eingeschlagenen Weges zu bestärken. Schon der Marxist Herbert Marcuse hob hervor, daß der Sklave in dem Grad, in dem er dazu erzogen worden ist, ein Sklave zu sein, wünsche, in seiner Lage zu verbleiben; doch handelt sich es hier um eine Entfremdung, und es muß ihm geholfen werden, die Freiheit wiederzuerlangen. Der Alkoholiker, der Drogenabhängige, der Pädophile, der Sodomit, der Schänder, der Voyeur, der Masochist, der Sadist usw. sind von ihren ungeordneten Handlungen subjektiv befriedigt, doch handelt es sich hierbei objektiv um Entgleisungen und Entfremdungen. P. Bartholomew Kiely S.J. schreibt: [...] die homosexuellen Handlungen manifestieren sich als eine Strategie und zwar als ungeordnete, falsche und neurotische Verteidigungsstrategie, mit der die homosexuelle Person unterschwellige, mehr oder weniger unbewußte Probleme abzuwehren versucht, die zu lösen ihr nicht gelungen ist. Im homosexuellen Akt, versucht eine Person eine andere für die eigenen Abwehrmechanismen zu instrumentalisieren" (20). Der Jesuit zitiert von E. Moberley, wo dieser von der Homosexualität im allgemeinen handelt, die Worte: [...] der Homosexuelle, sei er Mann oder Frau, hat an einem gewissen Mangel in der Beziehung zum Elternteil desselben Geschlechts gelitten; [...] es gibt eine entsprechende Neigung, diesem Mangel mittels Beziehungen zu Personen des gleichen Geschlechts abzuhelfen, d.h. mittels homosexueller Beziehungen" (21).
*** * Der Autor ist Facharzt für Odontologie und Stomatologie sowie für holistische Therapie. (1) Vgl. Simon LeVay und Dean H. Hamer, Homosexualität: biologische Faktoren, in Spektrum der Wissenschaft. Deutsche Ausgabe von Scientific American, Juli 7/1994, S. 36-42; zu den Angaben über die Autoren siehe ebd., S. 42-43. (2) William Byne, Homosexualität: ein komplexes Phänomen, in ebd., S. 48; zu den Angaben über den Autor siehe ebd., S. 51. (3) Vgl. ebd. (4) Vgl. ebd., S. 46. (5) Vgl. ebd. (6) Vgl. Gerard J.M. van den Aardweg, Lomosessualità si può curare?, in 30 Giorni nella Chiesa e nel mondo, anno IV, n. 11, dicembre 1986, S. 43; cfr., ausführlicher, ders., Omosessualità e speranza, terapia e guarigione nellesperienza di uno psicologo, Ares, Milano 1995, S. 117-152. (7) John C. Eccles, Verknüpfungen des Limbischen Systems, in Karl R. Popper, John C. Eccles, Das Ich und sein Gehirn, Piper, 1987 München und Zürich, S. 306. (8) John C. Eccles, Emotionale Färbung bewußter Wahrnehmungen, in ebd., S. 335. (9) Vgl. Giuseppe Campailla, Manuale di Psichiatria, 2° ed. aggiornata, Minerva Medica, Torino 1982, S. 49-50. (10) Vgl. Gianna Milano, Gay nella testa, in Panorama, anno XXIX, n. 1326, 15-9-1991, S. 149-151. (11) Vgl. W. Byne, art. cit., S. 48. (12) Vgl. ebd., S. 48-49. (13) Vgl. ebd., S. 49. (14) Vgl. ebd., S. 47-48. (15) Vgl. ebd., S. 48. (16) Vgl. G.J.M. van den Aardweg, Omosessualità: verso la liberazione, in Studi Cattolici, anno XXXVII, 394, dicembre 1993, S. 810; ders., Lomosessualità si può curare?, a.a.O., S. 43; und ders., Omosessualità e speranza, terapia e guarigione nellesperienza di uno psicologo, a.a.O., S. 57-107 und 173-175. (17) Johannes Paul II., Discorso al clero diocesano e religioso nella cattedrale di Natal, in Brasile, del 13-10-1992, n. 5, in Insegnamenti di Giovanni Paolo II, vol. XIV, 2, S. 838. (18) Vgl. Katechismus der katholischen Kirche, Nr. 1865; vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben im Anschluß an die Bischofssynode Reconciliatio et paenitentia über die Versöhnung und Buße in der Sendung der Kirche heute, 2-12-1984, Nr. 16. (19) Bartholomew Kiely S.J., La cura pastorale delle persone omosessuali. Nota psicologica, in LOsservatore Romano, 14-11-1986, n. 1. (20) Ebd., n. 6. (21) Ebd., n. 4. |
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